| |
Interne AudiokompressionFalls man sich für die externe Variante der Audiokodierung entschieden hat, kann gleich zum nächsten Punkt übergegangen werden. Ansonsten folgen die Einstellungen für die Komprimierung der Audiodaten. Dazu wählt man unter "Streams" den Punkt "Stream List".
Wurde "Compression..." ausgewählt erscheint das folgende Fenster.
Wichtig! Aufgrund der Verwendung des Multipass-Verfahrens bei der Videokodierung sollte der Audio-Stream nur im letzten Durchgang aktiviert werden, weil ansonsten unnötig Rechenleistung und somit Zeit verschwendet wird. D.h. im Moment die Tonspur mit dem Button "Disable" deaktivieren. Als nächstes folgt der Punkt Film komprimieren. |
||||
| |
Externe AudiokompressionBei der externen Kodierung des Tons müssen zusätzlich die folgenden zwei Schritte ausgeführt werden:
Danach müssen
die gerade erstellten WAV-Dateien z.B. noch ins MP3-Format konvertiert
werden. Wie die Wandlung ins MP3-Format genau geschieht ist unter "Komprimierung
mit LAME" nachzulesen. Wer hingegen
den Ton mit Ogg-Vorbis komprimieren will, liest sich die Anleitung "Komprimierung
mit Vorbis" durch. Ich persönlich bevorzuge die
zweite Variante. Denn mit Vorbis erzielt man bei gleicher Bitrate eine
höhere Qualität bzw. bei gleicher Qualität eine kleinere
Dateigröße. |
||||
| |
Film komprimierenNachdem die Audioeinstellungen soweit abgeschlossen sind, muss das Fimmaterial
natürlich noch gespeichert werden. Dazu unter "File" ->
"Save as..." anklicken,
denn Dateinamen für den ersten Teil des Films eingeben, als Dateityp
AVI auswählen und die Option
Nachdem der erste Durchgang in der Job-Liste gespeichert wurde, müssen
die Codec Einstellungen für den zweiten Durchgang entsprechend angepasst
werden. Dazu über "Video"
-> "Compression..."
nochmals das Konfigurationsfenster des DivX-Codec aufrufen und unter "Verschlüsselungsmodus"
diesmal die Einstellung "Multipass, N. Durchlauf"
auswählen. Wurden alle Einstellungen modifiziert, wird nun auch der zweite Durchgang und alle weiteren, wie gerade erklärt, in der Job-Liste gespeichert. Dabei sei angemerkt, dass der Dateiname für den zweiten bzw. für weitere Durchgänge immer der gleiche sein kann. Die vorhergehende Datei wird dann einfach überschrieben. Es macht jedoch Sinn bei mehr als zwei Durchgängen verschieden Dateinamen zu verwenden, weil man so ggf. die Qualität der verschiedenen Dateien nochmals vergleichen kann. Wichtig! Es ist
darauf zu achten, dass bei der internen Komprimierung
des Tons der Audio-Stream im letzten Durchgang wieder aktiviert wird!
Vor dem letzten Durchgang sollte man sich ebenfalls für das endgültige
Container-Format entscheiden. Zur Auswahl stehen AVI (Audio-Video Interleaved),
OGM (Ogg Media File) und MKV (Matroska File). Hat man den Ton Ogg-Vorbis
komprimiert muss man sich zwangsläufig für OGM oder MKV entscheiden.
Bei Verwendung eines MP3 Files mit variabler Bitrate sollte dies auch
geschehen. Auf www.wikipedia.org gibt's ein paar allgemeine Infos zu OGM
und MKV.
Wichtig! Es ist
jedoch vorwegzunehmen, dass für die Erzeugung einer Hardware kompatiblen
Datei, d.h. für DivX-Player, das MP3-Format und der AVI-Container z.Zt.
zu bevorzugen ist. Auch wenn schon einige Modelle Ogg-Vorbis unterstützen,
ist das beim OGM Container leider noch nicht der Fall. Jedoch haben einige
Hersteller inoffiziell eine OGM Unterstützung für das erste
Halbjahr 2004 angekündigt. Allerdings sind das nur Gerüchte.
Von der technischen Seite soll es nämlich gar nicht so einfach sein,
eine OGM-Unterstützung zu implementieren.
Sind sämtliche Teilaufgaben in der Job-Liste gespeichert, wird der
Punkt "File" ->
"Job control..." aufgerufen und mit "Start"
die Abarbeitung der Liste begonnen.
So, das war's und schon hat man den fertigen Film. ;) Im Anhang sind noch ein paar nützliche Tipps zur Weiterverarbeitung mit VirtualDub zu finden. |
||||
| |
Anhang 1: MuxenAls muxen (multiplexen) wird das zusammenfügen
von Video- und Audiostream bezeichnet. Wie oben schon erwähnt
kann dies auch nachträglich erfolgen. Abschließend wird die Datei, wie schon beschrieben,
mit "File" ->
"Save as..." auf der Festplatte gespeichert. Es ist
jedoch darauf zu achten, dass bei "Video
mode" ebenfalls "Direct
stream copy" eingestellt ist. |
||||
| |
Anhang 2: Datei splittenWer die Datei auf 2 CDs verteilt, muss noch die folgenden Schritte durchführen:
Nach diesem Muster können natürlich beliebig viele Teilstücke
erzeugt werden und es funktioniert auch mit OGM- und MKV-Files. |
||||
| |
Anhang 3: Dateien zusammenfügenIn einigen Fällen möchte man eventuell mehrere einzelne Files
wieder zu einem ganzen zusammenfügen. Dazu wird die erste Datei wie
gewohnt mit "File"
-> "Open video file..."
geöffnet und alle nachfolgenden mit "Append
segment..." angehängt. Die
Datei speichert man dann wie beschrieben im
"Direct
stream copy" Modus
ab. |
||||
| Hinweis! VirtualDubMod kann weder MPEG1- noch MPEG2-Dateien ohne Neukomprimierung, d.h. im Direct stream copy Modus, splitten oder zusammenfügen. | |||||